Alle Kreditkarten im Vergleich:

American Express Business Card

Die optimale Lösung für Geschäftskunden mit bis zu 8 Partnerkarten! Mehr Infos »


Die beste Kreditkarte für Unternehmen?

Die Geschichte von American Express geht bis auf das Jahr 1850 zurück. Das Unternehmen, das sich zunächst auf den Kurier-Versand spezialisiert hat, gehört mittlerweile zu den 30 teuersten Marken der Welt.

Obwohl weltweit deutlich mehr Kreditkarten von MasterCard und Visa im Umlauf sind, hat American Express insbesondere im Premium- und Corporate-Bereich hohe Marktanteile. Darüber hinaus übernimmt AMEX im Gegensatz zur Konkurrenz das komplette Kreditkarten-Geschäft selbst, ohne den Umweg über Kooperationsbanken zu gehen.

Das bedeutet, dass American Express sowohl die Infrastruktur des Zahlsystems übernimmt und zusätzlich als Karten- und Kreditgeber auftritt. MasterCard und Visa haben das eigentliche Kreditgeschäft an kooperierende Banken ausgegliedert und übernehmen lediglich die Bereitstellung der Infrastruktur des Kreditkartenwesens.

Zum einen schränkt das die Angebotspalette ein, zum anderen verkürzt sich dadurch die Bearbeitungszeit von Problemfällen, da eine oft langwierige Verständigung zwischen Bank und Kreditkarten-Firma wegfällt. Auch die Übersicht von Transaktionsdetails ist online schneller nachvollziehbar.

Im Bereich Kreditkarten für Unternehmen bietet American Express in Deutschland momentan 3 verschiedene Produkte an, die sich an verschiedene Anforderungs-Profile richtet. So gibt es das Einsteiger-Modell American Express Business Card, die American Express Business Gold Card für Power-User und die American Express Business Platinum Card mit einem Rundum-Sorglos-Paket.

Die Jahresgebühren bewegen sich zwischen 70€ (Business) und 700€ (Platinum). Die Business Gold Card kostet 140€. Je höher die Kosten, desto höher sind die entsprechenden Zusatzleistungen in Form von Versicherungen und Bonusprogrammen. Die Gebühren für Bargeldabhebungen und den Auslandseinsatz sind hingegen bei allen Angeboten gleich.

American Express

Kreditkarte - American Express, amex

Das Unternehmen American Express wurde im Jahre 1850 als Kurier-Express-Dienst gegründet. Erst 1890 wurde durch die Ausgabe von Reise-Checks erstmals mit Finanz-Produkten gehandelt.

Mittlerweile ist American Express insbesondere für das Kreditkarten-Geschäft bekannt. Nachdem die Diners Card im Jahres 1950 die ersten Universal-Kreditkarten ausgab, begann American Express 1958 ebenfalls mit der Ausgabe der Plastikkarten.

Von Anfang an war man dabei besonders auf zahlungskräftige Kunden spezialisiert. Zum Image hat dabei insbesondere die legendäre American Express Centurion Card beigetragen. Die schwarze Kreditkarte gibt es nur auf Einladung hin für besondere Kunden mit einem Jahresumsatz von mehreren hunderttausend-Euro.

Allerdings müssen auch Geringverdiener nicht unbedingt auf eine American Express verzichten. Das Unternehmen bietet auch Einsteiger-Modelle mit Jahresgebühren ab 35€ pro Jahr. Die PAYBACK American Express Karte gibt es sogar dauerhaft kostenlos.

Erfahrungen und Tests

Provision, Testsieger

Auf der Suche nach der richtigen Kreditkarte sucht man zunächst häufig nach unabhängigen Test-Ergebnissen und Erfahrungsberichten von anderen Nutzern.

Allerdings sollte man dabei durchaus kritisch vorgehen. Denn Tests und Testsieger gibt es – je nach Testkriterium – einige und die beste Kreditkarte für Jedermann jedoch nicht. Besonders bei Kreditkarten für Unternehmen sollte man sich selbst intensiv mit den einzelnen Konditionen auseinandersetzen.

Bei einem Test von Focus-Money in Zusammenarbeit mit dem DFSI  aus dem Jahre 2016 belegt die American Express Corporate Platinum Card mit der Gesamtnote „hervorragend“ Platz 1. Auf Platz 2 und 3 folgen die Gold Card und die American Express Business. Besonders das Versicherungspaket konnte im Test überzeugen.

Die Erfahrungsberichte von American Express fallen größtenteils positiv aus. Besonders bei der Problemlösung schneidet der Kundenservice sehr gut ab. Kritisiert werden von Zeit zu Zeit lediglich die im Vergleich zur Konkurrenz etwas teureren Konditionen beim Karteneinsatz.

Credit oder Charge Card

Frage, Fragezeichen, wie?

Auf dem deutschen Kreditkarten-Markt haben sich 4 verschiedene Modelle etabliert, die sich insbesondere bei den Rückzahlungsmodalitäten und den Einsatzmöglichkeiten unterscheiden.  

Die klassische Kreditkarte nach dem Vorbild der USA nennt sich Credit Card und verfügt neben einem Verfügungsrahmen über die Möglichkeit zur Teilzahlung. Das heißt, dass am Ende des Zahlungsziels auf Wunsch lediglich ein Teil des Saldos beglichen werden muss – der Rest wird in Raten getilgt.

In Deutschland hat sich hingegen die Charge Karte durchgesetzt. Hier bekommt man ebenso einen Verfügungsrahmen und einen zinsfreien Kreditzeitraum eingeräumt. Allerdings muss man das gesamte Saldo nach Rechnungsstellung und Ablauf der Frist zurückzahlen, um die Karte weiterhin nutzen zu können.

Prepaid- und Debit-Kreditkarten verfügen dagegen über keine Kreditfunktion im eigentlichen Sinne, da sie entsprechend vorher aufgeladen werden müssen (Prepaid), bzw. die Umsätze umgehend dem Referenzkonto belasten (Debit). Es kann entsprechend nur das Geld ausgegeben werden, das bereits auf dem Konto vorhanden ist.

Bei den American Express Business Cards handelt es sich jeweils um Charge-Kreditkarten. Das heißt, dass es keine Einschränkungen beim Einsatz der Karte gibt, eine Teilzahlungsfunktion allerdings nicht zur Verfügung steht.

Dementsprechend wird der offene Rechnungsbetrag vollständig vom Referenzkonto abgebucht. Zwischen Einsatz der Karte und Abbuchung vom Konto können bis zu 58 Tage liegen. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt der Zahlungsziele auf dem Kreditkarten-Markt.

Zahlungsziel & Abrechnung

Rechnung, Liste

Die Rechnungsstellung der American Express Business Card erfolgt monatlich – je nach Zeitpunkt der Antragsstellung. Der Zeitpunkt der Abbuchung kann nach Belastung der Karte bis zu 58 Tage später erfolgen.

Das liegt an dem verlängerten Zahlungsziel von American Express für Business Gold und Business Platinum Cards. Nach Rechnungsstellung bleiben 20 (Gold) bis 28 (Platinum) Tage Zeit, bis der Betrag vom Referenzkonto abgebucht wird.

Wer am gleichen Tag der Rechnungsstellung etwas mit der Kreditkarte bezahlt, hat die Ware erst 30 Tage später auf der nächsten Rechnung. Die Abrechnung erfolgt wiederum erst 28 Tage danach – somit kann man als Kunde über einen Zeitraum von bis zu 58 Tagen zinsfrei über einen Kredit verfügen.

Insbesondere Unternehmen, die in Vorleistung treten müssen, können so ihre finanzielle Flexibilität erweitern, ohne Einschränkungen bei der Liquidität des Unternehmens hinnehmen zu müssen.

Verfügungsrahmen

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Der Verfügungsrahmen von privaten Kreditkarten richtet sich bei den meisten Banken nach der Höhe des Nettoeinkommens des Nutzers. Bei den American Express Business Cards kann man die Gestaltung des Limits weitestgehend frei vereinbaren.

Das heißt, dass es zunächst kein festgelegtes Limit gibt – eine Einschränkung findet nach Absprache des Unternehmens mit dem Karteninhaber individuell statt. Darüber hinaus ist es möglich, die Limits der einzelnen Zusatzkarten ebenso gesondert zu bestimmen. Jede Karte kann also ein eigenes Limit haben.

Kündigung

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Die Kreditkarten von American Express kann man problemlos jederzeit kündigen. Es besteht keine Mindestvertragslaufzeit und auch keine langen Kündigungsfristen.

Lediglich einen Monat vor Ende der geplanten Nutzung sollte man die Kündigung der Kreditkarte einreichen. Das gilt sowohl für die privaten Kreditkarten-Produkte als auch für die American Express Business Cards. Im entgegengesetzten Fall muss das Unternehmen eine Kündigungsfrist von 2 Monaten einräumen.

Da das erste Jahr der Nutzung sowohl bei der American Business Card als auch bei der Business Card Gold kostenlos ist, kann man die Karte nach der gebührenfreien „Testphase“ theoretisch sofort kündigen.

Allerdings sollten Unternehmen eher an einer langfristigen Partnerschaft interessiert sein, um auch bei außerplanmäßigen Investitionen oder bei Problemfällen auf das Kreditkarten-Unternehmen zukommen zu können.

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Nur 5% der Deutschen Kreditkarten-Nutzer haben eine American Express

Das Kreditkarten-Unternehmen American Express hat sich über die Jahre hinweg ein exklusives Image angeeignet. Nicht zuletzt aufgrund der legendären schwarzen American Express Centurion Card verbindet man die Kreditkarten von American Express mit den „oberen Zehntausend“.

Tatsächlich ist der Anteil der Studenten und Geringverdiener an den American Express-Kunden verschwindend gering. Das liegt unter anderem daran, dass die Kreditkarten von American Express an ein Mindesteinkommen geknüpft sind und (bis auf die PAYBACK American Express) nicht ohne Jahresgebühren erhältlich sind.

Mit über 50% Marktanteil ist MasterCard Marktführer auf dem deutschen Kreditkarten-Markt. Zusammen mit Visa ergibt sich ein Anteil von über 85%. Im Gegensatz zu American Express stellen beide Unternehmen lediglich die Infrastruktur für das Kreditkartenwesen zur Verfügung. Eigentliche Karten- und Kreditgeber sind kooperierende Banken.

Welche Gebühren kommen auf mein Unternehmen zu?

Für die Suche nach der passenden Kreditkarte sind sicherlich die Kosten besonders interessant. Speziell bei Kreditkarten für Unternehmen sollte man jedoch – neben den Gebühren für die jährliche Nutzung – die enthaltenen Sonderleistungen im Auge behalten. Für gewöhnlich lohnt sich die Anschaffung einer teureren Karte!

Eines vorweg: Die American Express Business Cards gibt es nicht kostenlos. Je nach Variante werden Jahresgebühren in Höhe von 70€ bis 700€ fällig. Dafür gibt es ein umfassendes Versicherungs-Paket und Bonusprogramm dazu. Auch die Versorgung mit Bargeld ist relativ teuer: 4% des Abhebungsbetrags, mindestens jedoch 5€ werden pro Abhebung fällig. Den Einsatz in Fremdwährung (Auslandseinsatz) lässt sich das Unternehmen mit 2% im Vergleich zur Konkurrenz ebenso recht teuer bezahlen.

Unternehmen können dafür z.B. von der Vielzahl an Partnerkarten profitieren: Bis zu 9 Kreditkarten laufen dabei entweder komplett über 1 Hauptkonto oder werden einzeln abgerechnet. Auch die Haftung ist entweder kombiniert möglich oder wird vollständig vom Unternehmen getragen. Bei der AMEX Business Platinum Card sind bereits bis zu 7 Karten kostenlos dabei!

Da es sich bei den Kreditkarten von American Express um Charge Kreditkarten handelt, ist eine Teilzahlung nicht möglich. Entsprechende hohe Zinsen können nicht anfallen. Bei Zahlungsverzug kommen neben Mahngebühren zusätzliche Verzugszinsen auf den Kunden zu. Allzu häufig sollte man sich einen Verzug allerdings nicht leisten, wenn man an einer langfristigen Partnerschaft interessiert sein sollte.

Jahresgebühren

Laufzeit, Zukunft

Jahresgebühren – sozusagen die Grundgebühr für die Kreditkartennutzung – werden nicht bei jeder Kreditkarte fällig. So gibt es auf dem Markt auch zahlreiche kostenlose Angebote. Als Faustregel gilt allerdings: je höher die Jahresgebühren desto umfangreicher ist das Bonusprogramm und das Angebot an enthaltenen Versicherungen.

Die Jahresgebühren der American Express Business Card betragen 70€, die Business Gold gibt es für 140€ im Jahr und die Business Platinum Card kostet 700€ im Jahr. AMEX Business Card und Business Gold Card sind im 1. Jahr sogar kostenlos. Je höher die Jahresgebühren ausfallen, desto umfangreicher sind die Zusatzangebote.

So sind Reisegepäck- Reisekomfort- und Auslandsreise-Krankenversicherung bei allen Karten enthalten. Eine Mietwagen-Versicherung gibt es erst ab der Gold-Variante. Die Platinum Card bietet zusätzlich z.B. Priority Pass (Lounge-Zugang an Flughäfen) und zahlreiche Vergünstigungen bei Hotel- und Mietwagen-Partnern.

Wer einen hohen Jahresumsatz macht, kann alle American Express Business Cards kostenlos nutzen: Denn die Jahresgebühren kann man ebenso mit den gesammelten Membership Rewards Punkten bezahlen: für 70€ sind 7.000, für 140€ 14.000 und für 700€ 70.000 Punkte nötig. Einen Punkt bekommt man bei einem Kartenumsatz von 1€.

Auslandseinsatzgebühren

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Für den Einsatz der Kreditkarten in Fremdwährung werden sogenannte Auslandseinsatzgebühren fällig. Das bedeutet, dass für Zahlungen außerhalb des Euro-Raums Kosten entstehen. Bei den American Express Business Cards betragen die Gebühren 2%.

Die Nutzung der Kreditkarte ist innerhalb des Euro-Raums (Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, etc.) natürlich kostenlos. Die 2% entstehen erst bei Zahlung in Fremdwährung. Das kann bereits innerhalb Europas der Fall sein (Großbritannien, Polen, etc.). Auslandseinsatzgebühren können ebenso bei der Bestellung im Internet anfallen: Auch hier ist die Währung entscheidend.

Bargeldgebühren

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Das Abheben von Bargeld kostet mit den American Express Business Cards Gebühren in Höhe von 4%. Pro Abhebung werden zudem mindestens 5€ fällig – unabhängig des Abhebungsbetrags.

Das gilt übrigens bereits für Abhebungen in Deutschland. Für die Bargeldabhebung muss die Business Card zunächst aktiviert werden. Bei Beantragung wird eine zusätzliche Bonitätsprüfung bei der SCHUFA vorgenommen. Ist „Express Cash“ aktiviert, kann weltweit an allen Bankautomaten Bargeld abgehoben werden, die das blaue American Express Logo tragen.

Für die Abbuchung gibt es zudem recht strenge Limits: 750€ pro Woche kann man mit der American Express Business Card in Deutschland und im Ausland abheben. Für American Express Business Gold und Platinum Card sind die Limits mit 950€ pro Woche nur unwesentlich höher.

Zusatz- & Partnerkarten

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Besonders interessant für Unternehmen: Bei den American Express Business Cards kann man bis zu 8 zusätzliche Partnerkarten beantragen. Pro Kreditkarten-Konto sind somit bis zu 9 Kreditkarten gleichzeitig nutzbar.

Die Kosten für die Zusatzkarten unterscheiden sich je nach Modell: Diese kosten bei der American Express Business Card 30€/Stück im Jahr, bei der Gold-Variante werden 40€ jährlich berechnet, wer dazu weitere Business Cards in der „Standardvariante“ möchte, kann diese ebenfalls für 30€ pro Stück beantragen.

Bei der American Express Business Platinum Card sind bis zu 5 (+2 für den privaten Gebrauch) Zusatzkarten kostenlos enthalten. Darüber hinaus werden 250€ pro Karte und Jahr fällig. Sind weitere private AMEX Platin Cards gewünscht, werden auch hier zusätzliche 250€ Jahresgebühren erhoben.

Überziehungsgebühren

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Bei den American Express Business Cards ist keine Teilzahlungsfunktion vorgesehen. Die Abrechnungssumme wird entsprechend immer vollständig vom Referenzkonto eingezogen. Bei Zahlungsschwierigkeiten werden Gebühren fällig.

Dabei legt das Unternehmen die Höhe der Verzugszinsen 5% über dem aktuellen Basiszinssatz fest. Zusätzlich entstehen Mahnungsgebühren, die sich monatlich (nach 30/60/90 Tagen) wiederholen und jeweils 8€ betragen. Für Rücklastschriften werden jeweils 10€ berechnet.

Allerdings sollte man sich eine Überziehung des Kreditkartenkontos oder sonstige Vertragsstörungen nicht allzu häufig erlauben, um eine bankseitige Kündigung zu vermeiden. Die Kündigungsfrist bei einer Kündigung von American Express beträgt 2 Monate.

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Fast die Hälfte der AMEX-Kunden kommen aus den USA

Vergleicht man die Anzahl der ausgegebenen Kreditkarten von American Express, erkennt man, dass die im Umlauf befindliche Zahl in den USA in etwa genau so groß ist, wie die im Rest der Welt.

Die Akzeptanz von American Express Kreditkarten ist in Deutschland und Europa im Vergleich zur Konkurrenz von MasterCard und Visa noch relativ gering. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Unternehmen von der Kostendrosselung der EU aus dem Jahre 2015 zunächst ausgeschlossen ist.

Besonders die größeren Ketten akzeptieren jedoch auch in Deutschland die Bezahlung mit der American Express. Auch im Ausland ist die Akzeptanz der Karte vergleichsweise hoch. Das gilt nicht zuletzt für die USA – dem Herkunftsland von American Express und der Kreditkarte selbst.

Welche AMEX Business Card passt am besten?

Da American Express im Gegensatz zur Konkurrenz MasterCard und Visa nicht mit nationalen Banken kooperiert, ist die Angebots-Palette der ausgegebenen Kreditkarten auf wenige Angebote beschränkt.

Im Geschäftskundenbereich – also den Kreditkarten für Unternehmen – hat AMEX 3 verschiedene Business-Modelle (früher Corporate Cards) im Portfolio: American Express Business Card, American Express Business Gold Card und die American Express Business Platinum Card. Darüber hinaus werden Co-Branding Karten angeboten.

Bei allen Modellen sind die Kosten für den Fremdwährungseinsatz und die Bargeldabhebung identisch: 4% (mind. 5€) kostet die Versorgung mit Bargeld über Express Cash, die Auslandseinsatzgebühren betragen 2%.

Unterschiede gibt es also lediglich in der Höhe der Jahresgebühren und der Anzahl sowie dem Umfang der entsprechenden Zusatzleistungen in Form von Versicherungen, Rabatt- und Bonusprogrammen, Zusatzkarten und verlängertem Zahlungsziel.

Die Kosten für die jährliche Nutzung belaufen sich von 70€ für die American Express Business Card über 140€ für die Business Gold Card bis zu 700€ für die Business Platinum Card. Der Umfang der Versicherungen und Zusatzleistungen steigt entsprechend mit dem jeweiligem Status.

American Express Business Card

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Die American Express Business Card ist die Einsteiger-Variante der Kreditkarten für Unternehmen. Für 70€ im Jahr kann man bereits von einigen Reise-Versicherungen profitieren.

Das erste Jahr der Nutzung ist dabei sogar kostenlos, die Jahresgebühren werden erst ab dem 2. Jahr fällig. Die Auslandseinsatzgebühren für den Einsatz der Karte in Fremdwährung betragen 2%, das Abheben von Bargeld kostet 4%, mindestens jedoch 5€.

Wie bei allen Corporate-Karten von American Express kann man bis zu 8 Zusatzkarten zur Hauptkarte beantragen. Pro Karte werden dann zusätzliche 30€ jährlich fällig.

Im Versicherungspaket sind unter anderem Reisekomfort-Versicherung und Unfall-Versicherung enthalten. Zusätzlich ist ein Assistance Service mit dabei. Eine Reiserücktritt- und Mietwagen-Versicherung gibt es hingegen erst ab der Gold-Variante.

Ob sich die Mitgliedschaft im Membership Rewards Bonusprogramm lohnt, kommt auf den angestrebten Jahresumsatz an: Denn für die Teilnahmen werden 42€ pro Jahr zusätzlich fällig. Pro Euro Umsatz gibt es einen Punkt, 200 gesammelte Punkte sind 1€ wert, für die Begleichung der Jahresgebühren reichen jedoch bereits 7.000 Punkte (1 Punkt ≙ 1 ct).

American Express Business Card Gold

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Alle Unternehmen, denen die Standartvariante der Business Card von American Express nicht ausreicht, können auf die American Express Business Gold Card zurückgreifen. Für 140€ im Jahr sind z.B. zusätzliche Versicherungen enthalten.

Im Vergleich zur Business Card (Standard) gibt es unter anderem ein verlängertes Zahlungsziel (+20 Tage), die kostenlose Teilnahme am Membership Rewards Programm (sonst 42€ jährlich) und den Online-Reise-Service mit dazu.

Zusätzlich zur Reisekomfort- und Unfall-Versicherung ist bei der Business Gold Card eine Mietwagen-Vollkasko und Diebstahl-Versicherung, sowie eine Fahrzeug-Assistance enthalten. Auch die Deckungssummen der einzelnen Policen sind höher.

Die Gebühren für den Auslandseinsatz in Fremdwährung (2%) und die Bargeldversorgung (4%, mind. 5€) sind bei allen Corporate-Cards von AMEX gleich. Für Zusatzkarten in Gold werden 40€ pro Karte und Jahr fällig, jede weitere Standard-Business kostet 30€.

American Express Business Platinum Card

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Die Premium Variante für Corporate-Kunden nennt sich American Express Business Platinum Card. Für die Jahresgebühren in Höhe von 700€ bekommen Unternehmen das Rundum-Sorglos-Paket für ihre Mitarbeiter.

Im Paket sind unter anderem 5 kostenlose Zusatzkarten enthalten. Darüber hinaus gibt es auf Wunsch eine American Express Platinum Card für private Zwecke mit dazu. Weitere Karten (bis zu 8 Zusatzkarten) kosten 250€ pro Karte und Jahr.

Die Gebühren für die Bargeldabhebung und den Fremdwährungseinsatz sind analog zu den günstigeren Business Cards festgesetzt: 4%, mindestens jedoch 5€ kostet eine Abhebung, der Einsatz in Fremdwährung schlägt mit 2% zu Buche.

Das Versicherungs- und Bonuspaket ist einzigartig auf dem Kreditkarten-Markt und nicht zuletzt Grund für den Test-Sieg und das Urteil „hervorragend“ der FOCUS-Money in Zusammenarbeit mit dem DFSI aus dem Jahre 2016:

Zusätzlich zum Versicherungspaket der Gold-Variante kommen Auslandsreise-Krankenversicherung, Reisegepäck- und Reiserücktritts-Versicherung. Dazu gibt es einen umfassenden Assistance-Service für alle möglichen Anliegen und Luxus-Dienste und vieles mehr.

Weiterhin hat man mit dem enthaltenen Priority Pass kostenfreien Zutritt zu zahlreichen Flughafen Premium-Lounges. Bei Hertz (Gold), Avis (Preferred Service) und Sixt (Platinum) ist man mit der Karte automatisch Premium-Mitglied.

Natürlich nimmt man auch mit der American Express Business Platinum Card kostenlos am Membership Rewards Programm teil. Sammelt man so 70.000 Punkte pro Jahr, kann man damit z.B. die Jahresgebühren begleichen.

Co-Branding: Weitere Business Cards von American Express

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American Express übernimmt das komplette Kreditkarten-Geschäft selbstständig und arbeitet dafür – anders als die Konkurrenz von MasterCard und Visa – nicht mit Banken zusammen.

Trotzdem vertreibt das Unternehmen einige Co-Branding Cards. So bietet zum Beispiel die Deutsche Bank eine Variante der AMEX Kreditkarte für Unternehmen: Die Deutsche Bank American Express Corporate Card:

Die Gebühren für Auslandeinsatz und Bargeld-Abhebungen orientieren sich an denen der originalen American Express Business Cards, die Jahresgebühren entsprechen denen des Standard-Modells.

Analog dazu gibt es eine Kooperation mit BCD – einem deutschen Unternehmen für Geschäftsreisen-Management. Die BCD Travel American Express Corporate Card bietet dabei in etwa die gleichen Konditionen wie die Co-Branding-Card der Deutschen Bank.

Mietwagen-Vollkasko, Reiseversicherungen & Co.

Die American Express Business Cards zeichnen sich insbesondere durch ihr umfassendes Versicherungspaket aus. Dabei ist der Umfang der Versicherungsleistungen der American Express Business Platinum Card einmalig auf dem deutschen Kreditkarten-Markt.

Alle 3 Business-Modelle bieten Versicherungspakete – je höher der Status der Karte, desto größer der entsprechende Umfang. Der Kooperierende Versicherungsdienstleister ist die AXA AG, je nach Modell übernehmen einige Policen der ACE oder die Inter Partner Assistance (IPA).

Bereits das Einsteiger-Modell American Express Business Card bietet eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung und eine Reisekomfort-Versicherung, die bei Flugverspätung, -Annullierung oder einem verpassten Anschlussflug greift. Ab dem Gold-Modell ist unter anderem eine Mietwagen-Vollkasko und eine Fahrzeug-Assistance dabei, die für Abschleppkosten, Fahrzeug-Rücktransport und Bergungen aufkommt. Das Rundum-Sorglos-Paket gibt es erst mit der der American Express Business Platinum Card: Zum Gold-Paket kommen z.B. Auslandsreise-Krankenversicherung, Reiserücktritt- und eine private Haftpflicht-Versicherung dazu.

Schon die Versicherungsdauer ist je nach Karte unterschiedlich: Inhaber der Business Card sind auf Reisen bis zu 60 aufeinanderfolgende Tage lang abgesichert, das Limit für die Business Gold Card beträgt 62 Tage und das der Business Platinum sogar 120 Tage am Stück! Um einen detaillierten Einblick in alle enthaltenen Versicherungs-Leistungen, Deckungssummen und Ausschlüsse zu bekommen, sollte man einen Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Business Card , Business Gold– und Platinum Card werfen.

Reisekomfort-Versicherung

Koffer, Gepäck

Alle American Express Business Cards verfügen über eine Reisekomfort-Versicherung. Diese greift bei Abfahrt-Versäumnis, Verspätung, Ausfall, Überbuchung oder verpasste Verbindung sowie einem verspäteten Eintreffen des Gepäcks.

Um von der Versicherungsleistung Gebrauch machen zu können, muss man eine schriftliche Bestätigung des Verkehrsmittel-Betreibers über die Verspätung oder den Ausfall einreichen und nachweisen, dass innerhalb von 4 Stunden keine Alternative angeboten wurde.

Bei Gepäckverlust – oder Verspätung gilt das Gleiche. Geld wird erst erstattet, wenn das Gepäck mehr als 6 Stunden verspätet eintrifft, eine zusätzliche Erstattung gibt es ab 48 Stunden Verspätung.

Für Verspätungen- oder Annullierungen werden mit der Karte bezahlte Verpflegungs- und Übernachtungskosten bis zu 100€ übernommen, die Ersetzung des Gepäcks bringt zunächst bis zu 200€ (6 Stunden), nach 48 Stunden weitere 300€ (insgesamt 500€) für Kleidungs- und Hygieneartikel.

Verkehrsmittel-Unfallversicherung

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Ebenfalls bei allen Business Cards enthalten: Eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung für Luft- oder Schienenfahrzeuge, Schiff, Bus oder Taxi. Übernommen werden unter anderem Kosten für den Invaliditäts- oder Todesfall.

Darüber hinaus werden Kosten für den Fall einer Bergung und Krankenhaustagegeld erstattet. Ausgeschlossen sind wie üblich Unfälle aufgrund von bekannten Vorerkrankungen und Schäden infolge eines Drogen- oder Alkoholkonsums.

Die Versicherungsleistungen werden darüber hinaus nur erbracht, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Reisekosten mithilfe der entsprechenden American Express Business Card beglichen wurden. Ist das der Fall, sind die Karten-Inhaber übrigens auch bei einer Entführung des Verkehrsmittels versichert.

Assistance-Service

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Unabhängig vom Karteneinsatz steht für alle Inhaber einer American Express Business Card ein 24h Assistance Service zur Verfügung.

Der Dienst heißt Global Assist und kümmert sich z.B. um die Vermittlung von Ärzten, Anwälten oder Dolmetschern im In- und Ausland. Dabei wird unter anderem der Versand von Medikamenten geregelt oder die Übermittlung zu deutschsprachigen Ärzten ermöglicht.

Auslandsreise-Krankenversicherung

Bett, Krank, Krankenversicherung

Inhaber der American Express Business Platinum Card haben eine Auslandsreise-Krankenversicherung im Paket enthalten. Reisende sind bis zu einer Reisedauer von 120 Tagen am Stück versichert.

Es werden Behandlungskosten und Krankenhausaufenthalte sowie Transport zum Krankenhaus und für die komplette Heimreise in voller Höhe übernommen. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse bis zu 200€ pro Nacht für die Verlängerung des Aufenthalts von Freunden oder Angehörigen sowie für deren Besuche.

Mietwagen-Vollkasko-Versicherung

Taxi, Gebrauchtwagen, Mietwagen

Alle, die eine American Express Business Gold oder Platinum Card ihr Eigen nennen, verfügen über eine Mietwagen-Diebstahl- und -Kaskoversicherung. Versichert sind dabei sämtliche im Mietvertrag vermerkten Fahrer.

Der maximal übernommene Versicherungswert ist auf 75.000€ je Leistungsfall beschränkt. Der Selbstbehalt pro erstattungsfähigem Schaden beträgt 200€. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern besteht der Mietwagen-Schutz sowohl im In- als auch im Ausland und übernimmt auch die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung des Mietwagen-Unternehmens.

Reiserücktritt-/Reiseabbruchversicherung

Urlaub, Flug, Reise

Wer als Inhaber der American Express Business Platinum Card die geplante Reise nicht antreten kann oder verschieben muss, bekommt die gesamten Reisekosten bis zu einer Höhe von 6.000€ zurückerstattet.

Als Gründe für den Reiserücktritt gelten unter anderem: Erkrankung des Karteninhabers oder Mitreisenden, Entlassung, Vorladung vor Gericht, schwere Beschädigung oder Einbruch in die Wohnstätte sowie eine Verspätung von mehr als 12 Stunden während der Reise aufgrund von Arbeitskämpfen, Witterung, o.Ä.

Ebenso bis zu 6.000€ bekommt man für den Reiseabbruch aus den gleichen Gründen. Ausgeschlossen sind Abbrüche z.B., wenn kein entsprechendes Attest vorliegt, das den Abbruch ausreichend rechtfertigt oder der Grund für den Rücktritt- bzw. Abbruch der Reise bereits vor Buchung bekannt war.

Welche Zusatzleistungen bieten die American Express Business Cards?

Häufig sind insbesondere die „Fixkosten“ einer Kreditkarte ausschlaggebend für die finale Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Angebot. Allerdings sollte man neben den Versicherungen die enthaltenen Bonus-Programme und besonderen Funktionen im Auge behalten.

So muss man bei der Berechnung der Fixkosten zum Beispiel das Membership Rewards Programm von American Express einbeziehen: Pro Euro Umsatz wandert automatisch ein Punkt auf das Konto. Mit den gesammelten Punkten kann man unter anderem die gesamten Jahresgebühren begleichen.

Besonders die American Express Business Platinum Card besticht zudem mit zahlreichen Sonderangeboten. So hilft zum Beispiel der Business Platinum Lifestyle- und Business Platinum Reise-Service bei der Vermittlung von Dienstleistungen und kümmert sich um Event-Tickets.

Interessant für alle Geschäftsreisende, die auf den Flughäfen dieser Welt zu Hause sind: mit der Platinum Card gibt es kostenlosen Zugang zu über 950 Flughafen-Lounges weltweit mit dem Priority Pass.

Außerdem ist man automatisch Mitglied im Premium-Programm der Mietwagenfirmen Avis, Hertz und Sixt. Darüber hinaus gibt es bei Abschluss der American Express Business Cards attraktive Willkommens-Prämien von bis zu 150€.

AMEX DE-App für Smartphones und Tablets

Android Google Play

Alle American Express Kunden, die gleichzeitig über ein aktuelles Android- oder iOS- basiertes Smartphone verfügen, können die AMEX DE App kostenlos aus dem jeweiligem App-Store herunterladen.

Mit der App hat man ständigen Überblick über Kontostand, Kontobewegungen und Membership Rewards Punkte. Alle mit iOS Endgeräten haben zudem die Möglichkeit, sich über Touch ID Zugang mit dem Fingerabdruck in das Konto einzuloggen.

Für die Zukunft: Das Bezahlen mit Membership Reward Punkten soll künftig in immer mehr Geschäften möglich gemacht werden. Auch das funktioniert am besten mit der App.

Mietwagen Premium-Programme

Autokredit, Tanken, Auto

Wer Inhaber der American Express Business Platinum Card ist, wird gleichzeitig Mitglied in den Reward-Programmen von mehreren Mietwagen-Firmen und kann kostenlos von Rabatten und Upgrades profitieren.

Avis Preferred Service, Hertz Gold Plus Rewards®, Five Star Sixt Platinum Card gibt es zur Platinum Card praktisch kostenfrei obendrauf. Häufig bekommt man durch die entsprechenden Programme mehrere kostenlose Anmietungen pro Jahr obendrauf und kann von Status-Upgrades und Rabattprogrammen profitieren.

Priority Pass

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Besonders für Vielflieger und Geschäftsreisende interessant: Inhaber einer American Express Business Platinum Card bekommen einen Priority Pass kostenlos dazu.

Damit hat man Zugang zu mittlerweile 950 Flughafen-Lounges weltweit. Besonders in Europa und China gibt es eine hohe Flughafen-Dichte, Tendenz steigend. Einen Überblick über die Standorte und enthaltene Service-Leistungen gibt es auf https://www.prioritypass.com/de/.

Willkommens-Prämie

Eigenkapital, Geld, Bargeld

Aktionsbedingt gibt es immer wieder Gutscheine bei Abschluss einer American Express Business Kreditkarte. Der Willkommensbonus beträgt dabei bis zu 150€.

Je nach Angebot werden entweder Gutscheine des Versand-Riesen amazon.de oder Punkte aus dem Membership Rewards Programm bei Vertragsabschluss gutgeschrieben. Gelegentlich gibt es sogar beides in Kombination.

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Membership Rewards Programm im Überblick

Das Punkteprogramm von American Express heißt Membership Rewards und ist bei der American Express Business Gold und Platin Card kostenlos mit dabei. Das heißt, dass bei jedem Einkauf mit der Karte automatisch 1 Punkt für jeden Euro auf das Punktekonto wandert.

Geht es darum, die Punkte wieder einzulösen, empfiehlt es sich zunächst, die Jahresgebühren mit den Punkten zu zahlen. Denn die 140€ der Business Gold Card können mit 14.000 Punkten bezahlt werden. Das bedeutet, dass 1 Punkt 1 Cent wert ist.

Will man die Punkte in Gutscheine, Freiflüge, Hotelübernachtungen oder Elektronik-Geräte umtauschen, bekommt man einen schlechteren Kurs angeboten: Jeder Punkt ist hier nur rund einen halben Cent wert.

Übrigens: Wer mit der „normalen“ American Express Business Card am Programm teilnehmen möchte, muss 42€ im Jahr extra bezahlen. In den meisten Fällen lohnt sich also direkt die Anschaffung einer Business Gold Card!

Die American Express Business Card ist nichts für Sparfüchse, sondern für Unternehmen, die Wert auf ein gewisses Image legen und deren Mitarbeiter häufig im Außendienst unterwegs sind. Besonders bei hohem Jahresumsatz zahlt sich die Anschaffung einer AMEX Business Card aus.

Speziell die beiden Status-Karten in Gold und Platin können durch ihr umfassendes Versicherungspaket punkten. Wer zunächst die hohen Jahresgebühren scheut, sollte sich das Membership Reward Programm von American Express ansehen: Denn bei Unternehmen mit hohem Kartenumsatz kann man durch Einsatz der gesammelten Punkte sogar die Platinum Card kostenlos bekommen.

Verglichen mit der hohen Zahl an Versicherungen und Sonderleistungen ist selbst die American Express Platinum Card nicht unbedingt teuer. Für 700€ im Jahr bekommt man zusätzlich kostenlosen Lounge-Zutritt in über 950 Flughäfen weltweit und ist gleichzeitig Mitglied mehrerer Premium-Programme von Mietwagenfirmen.

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Umfassendstes Versicherungs-Paket auf dem Markt

Größtes Plus der American Express Business Cards ist eindeutig das umfassende Versicherungspaket. Je höher der Status der Karte desto größer der entsprechende Umfang der Leistungen. Besonders die Business Platinum Card bietet eine Rundum-Sorglos-Paket für Unternehmen.

Membership Rewards Programm lohnt sich!

Wer hohe Umsätze mit der Kreditkarte macht, profitiert vom Punkte-Programm. Pro Euro landet automatisch ein Punkt auf dem Konto. Die Punkte kann man zum Beispiel in Sachleistungen, Hotelübernachtungen und Gutscheine umtauschen. Auch die Jahresgebühren können mit Punkten beglichen werden.

Bis zu 9 Kreditkarte pro Konto

Für Unternehmen mit mehreren Außendienstmitarbeitern interessant: Bei den Business Cards von American Express kann man bis zu 8 Zusatzkarten beantragen. Bei der Platinum Card sind bereits 5 Karten kostenlos dabei. Green und Gold Cards gibt es für 30€ bzw. 40€ pro Stück im Jahr extra.

Relativ hohe Jahresgebühren

Kostenlos gibt es die Business Cards nur, wenn man einen hohen Jahresumsatz mit der Karte macht und die Membership Rewards Punkte für die Zahlung der Jahresgebühren ausreichen. Die Standard-Variante (Green) kostet ansonsten 70€ im Jahr. Für die Business Gold werden 140€ und die Platinum Card 700€ fällig.

Teure Auslandseinsatz- und Bargeldgebühren

Mit den Gebühren der kostenlosen Kreditkarte auf dem Markt kann American Express nicht mithalten. Das exklusive Image lässt sich das Unternehmen einiges kosten: 2% Gebühren für den Einsatz in Fremdwährung und 4%, mindestens jedoch 5€, für die Versorgung mit Bargeld am Automaten werden verlangt.

Unbegrenzter Verfügungsrahmen

Im Gegensatz zur Konkurrenz ist der Verfügungsrahmen der Business Kreditkarten von American Express nicht auf ein bestimmtes Limit festgesetzt. Die Höhe kann das Unternehmen individuell zusammen mit American Express festlegen. Jedem Mitarbeiter kann dabei ein gesondertes Limit eingeräumt werden.

Priority Pass und Mietwagen Status

Die American Express Business Platinum Card lohnt sich nicht nur aufgrund des umfangreichen Versicherungs-Pakets. Alle Geschäftsreisenden können sich über kostenlosen Zutritt zu über 950 Flughafen-Lounges weltweit freuen. Zusätzlich ist man automatisch Mitglied des Premium-Programms bei den Mietwagen-Firmen Avis, Hertz und Sixt.

1. Jahr kostenlos

Sowohl die American Express Business Card als auch die American Express Business Gold Card gibt es im 1. Jahr kostenlos, die Jahresgebühren werden erst ab dem 2. Jahr fällig. Aktionsbedingt werden Business Platinum Card Inhabern zudem häufig die Aufnahmegebühren erlassen. So kann man das Angebot ein Jahr lang testen.

Willkommens-Bonus

Bei Abschluss einer American Express Business Card bekommt man häufig aktionsbedingt einen Willkommens-Bonus in Form von Membership Rewards Punkten oder Gutscheinen in Höhe von bis zu 150€ des Versandriesen amazon.de dazu. Gelegentlich gibt es sogar beides zugleich. Je höher der Status der Karte desto höher fällt die Prämie aus.

Empfehlung?

Unternehmen, deren Mitarbeiter häufiger im Außendienst unterwegs sind, kommen an den American Express Business Cards kaum vorbei. Will man die Kosten mit den „gebührenfreien Kreditkarten“ auf dem Markt vergleichen, sind die Firmenkarten deutlich teurer. Allerding ist auch das Angebot um einiges umfangreicher.

Wer über die Anschaffung einer American Express Business Card für sein Unternehmen nachdenkt, sollte mindestens die Gold-Variante wählen: Denn hier nimmt man kostenfrei am Bonusprogramm teil und kann somit die entstandenen Mehrkosten für die Jahresgebühr in der Regel locker wieder reinholen.