Alle Kreditkarten im Vergleich:

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Worauf gilt es beim Kreditkarten Vergleich zu achten?

Auf der Suche nach der individuell besten Kreditkarte ist ein ausgiebiger Kreditkarten Vergleich notwendig. Vorher bedarf es zudem einer Auseinandersetzung mit den individuellen Bedürfnissen.

Der Vergleichsrechner kann dabei zwar einen groben Richtwert für die Entscheidung geben, allerdings ist nach wie vor eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema nötig.

Denn über die „passende“ Kreditkarte entscheiden nicht nur die jeweiligen Gebühren sondern insbesondere das angestrebte Nutzungsverhalten: Durch Bonusprogramme, Rabatte oder inbegriffene Reiseversicherungen kann eine Karte mit Jahresgebühr zum Beispiel günstiger sein als eine kostenlose Variante.

Auch die Art der Kreditkarte spielt dabei eine Rolle. Dabei ist es weniger interessant, ob MasterCard, Visa oder American Express auf der Karte steht – vielmehr entscheidet ist es, ob es sich um eine „echte“ Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion, eine Charge, Debit oder um eine Prepaid Kreditkarte handelt.

Zudem steht man als angehender Kreditkarten-Nutzer vor der Entscheidung, ob man sich für eine Angebot ohne Girokonto oder ein Kombiprodukt entscheidet: Beide Optionen haben dabei jeweils ihre Vor- und Nachteile.

Kreditkarten Vergleichsrechner

berechnen, Rechner

Der erste Schritt beim Kreditkarten Vergleich sollte der praktische Vergleichsrechner sein. Hier erhält man zunächst einen Überblick über die Angebote auf dem Markt.

Hier zählt keineswegs allein die Höhe der Jahresgebühr: Je nach angestrebtem Jahresumsatz kann diese durch entsprechende Zusatzleistungen von teureren Karten schnell wieder amortisiert sein.

Besonders relevant sind neben den Jahresgebühren die Gebühren für den Auslandseinsatz in Fremdwährung sowie für die weltweite Bargeldabhebung. Für einige Nutzergruppen werden darüber hinaus die Gebühren für die Nutzung der Teilzahlungsoption relevant.

Erst danach sollte man einen Blick auf etwaige Bonusprogramme und enthaltene Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Cashback- oder Punkte-Systeme werfen.

Wer zudem auf Status Wert legt, kann im Vergleichsrechner nur Gold- oder Platin-Kreditkarten wählen. Für den Gelegenheitsnutzer reicht eine kostenlose Kreditkarte (ohne Jahresgebühr) jedoch in der Regel aus.

Auch hier gibt es allerdings auch einige Unterschiede wie Auslandseinsatz- und Bargeldgebühren zu beachten. Denn nicht jede „kostenlose“ Kreditkarte ist tatsächlich kostenlos!

Kreditkarte ohne Girokonto?

Konto, Girokonto

Prinzipiell steht man zunächst vor der Wahl, ob man eine Kreditkarte mit oder ohne Girokonto abschließen möchte.

Das ist natürlich den individuellen Vorlieben überlassen – es gibt günstige Angebote für beide Varianten: Die besten Angebote mit Girokonto bieten zurzeit die DKB, ING-DiBa und N26. Attraktive Karten ohne Girokonto gibt es z.B. von Barclaycard, Santander und Advanzia.

Beides bietet Vorteile: Der bürokratische Aufwand kann mit einer Kreditkarte ohne Girokonto vermieden werden, allerdings hat man mit der Kombination häufig einen besseren Überblick über die eigene Finanzsituation und kann bei Abschluss in der Regel von höheren Prämien profitieren.

Angebote ohne Girokonto gibt es meist in Form von revolvierenden Kreditkarten mit Teilzahlungsfunktion. Bei der Kombination aus Girokonto und Kreditkarte handelt es sich hingegen in der Regel um Charge oder Debit Kreditkarten, die keine Teilzahlung erlauben, dafür aber häufig den Dispo für die Überziehung zur Verfügung stellen.

Limit

Ende, unten, Limit

Keineswegs unerheblich für den Kreditkarten Vergleich wird für einige Nutzer das zugestandene Limit sein. Das Limit bezeichnet den Betrag, den man monatlich für die Zahlungen mit der Kreditkarte zur Verfügung hat.

Bis zum Erreichen des Zahlungsziels steht das Limit bei echten Kreditkarten zinsfrei für Zahlungen zur Verfügung. Die Höhe des zur Verfügung stehenden Rahmens orientiert sich an der Bonität und ist in den meisten Fällen auf das 2- bis 3-fache des Nettomonatsgehalts beschränkt.

Zu Beginn kann das Limit des Nutzers allerdings auch um einiges niedriger angesetzt sein. Das betrifft insbesondere Kreditkarten ohne Girokonto – denn hier haben Banken zunächst keinerlei Informationen über die Zahlungsmoral ihrer Kunden.

Basic, Gold, Platin oder doch die Schwarze Kreditkarte?

Planung vergleich

Kreditkarten gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Angefangen mit Basic (oder Blue) über Gold und Platin – bis hin zu Schwarzen Kreditkarten gibt es für jeden das richtige Angebot.

Häufig sind jedoch nur die Basis-Ausführungen oder maximal die Goldene Kreditkarte direkt bei der Bank zu bekommen. Alle anderen Status-Versionen sind in der Regel an bestimmte Bedingungen wie Einkommen oder Mindestumsatz geknüpft.

Schwarze Kreditkarten (z.B. die AMEX Centurion) werden zudem nur auf Einladung hin vergeben. Um zum erlesenen Kundenkreis zu gehören, muss der Umsatz mit der Karte bei 500.000 Euro liegen.

Unterschiede gibt es primär im Umfang der enthaltenen Zusatzleistungen. Je höher der Status der Karte desto mehr Versicherungen und Vergünstigungen sind in der Regel enthalten. Inhaber von Platin Kreditkarten können meist noch von exklusiven Zusatzleistungen (wie der Priority Club an Flughäfen) profitieren.

Ohne PostIdent?

Brief, Rechnung per Post

PostIdent heißt das Verfahren zur Legitimationsprüfung der deutschen Post. Die Banken sichern sich dabei ab, dass es sich bei Kartenantrag tatsächlich um denjenigen handelt, der die Karte anschließend auch bekommt.

Damit soll insbesondere die Möglichkeit zur Geldwäsche vermieden werden. Um den Weg zur Post zu umgehen, kann entweder auf modernes VideoIdent Verfahren (z.B. bei der N26 MasterCard) oder auf die alternativen Angebote anderer Banken zurückgegriffen werden:

So ist es bei der Advanzia MasterCard Gold ausreichend, den Kreditkartenantrag per Unterschrift und Zusendung einer Ausweiskopie zu bestätigen.

Einige weitere Kreditkarten (z.B. die DKB-VISA-Card) erlauben die Identifikation über eine spezielle Software von zu Hause aus. Dafür muss im Personalausweis jedoch vorher die eID-Funktion aktiviert werden.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine Prepaid Kreditkarte oder eine Virtuelle Kreditkarte zu beantragen – hier ist eine Identifizierung bei einem Volumen von unter 100€ auf der Karte nicht erforderlich.

Kostenlose Kreditkarte oder eine Kreditkarte mit Jahresgebühr?

Kostenlos, 0, €

Beim Kreditkarten Vergleich wird man schnell vor die Wahl gestellt, ob man eine Kreditkarte mit oder ohne Jahresgebühr nutzen möchte.

Die Antwort fällt zunächst recht leicht: Eine Kreditkarte ohne Jahresgebühren ist doch automatisch günstiger als eine mit Jahresgebühren? Doch auch hier spielt das angestrebte Nutzungsverhalten eine entscheidende Rolle:

So können Nutzer, die die Kreditkarte häufig für Zahlungen nutzen und einen hohen Jahresumsatz verzeichnen können, mit Kreditkarten mit Jahresgebühr im Endeffekt sogar sparen.

Zum Beispiel die Amazon Kreditkarte oder die verschiedenen Versionen der Miles & More Kreditkarten ermöglichen es, durch ihr jeweiliges Bonussystem, bares Geld zu sparen, obwohl für beide Jahresgebühren fällig werden.

Zahlungsziel

gezielt

Bei „echten“ Kreditkarten gibt es in der Regel eine monatliche Abrechnung. Der Zeitpunkt zwischen Einsatzzeitpunkt der Kreditkarte (zur Zahlung) und der Fälligkeit wird (zinsloses) Zahlungsziel genannt.

Da die Rechnung meist monatlich zu einem bestimmten Stichtag fällig wird und dann automatisch mit dem angegebenen Referenzkonto beglichen wird, beträgt das zinsfreie Zahlungsziel üblicherweise 30 Tage.

Bei der Advanzia MasterCard Gold wird das Geld nicht automatisch abgebucht. Für die Begleichung der Rechnung wird dann ein Zeitraum von fast einem Monat gewährt – so ergibt sich ein Zahlungsziel von bis zu 7 Wochen. Ähnlich funktioniert die Zahlung mit der Barclaycard New Visa.

Ohne SCHUFA

Schufa

Alle „echten“ Kreditkarten erfordern die Abfrage bei Auskunfteien wie zum Beispiel der SCHUFA oder Creditreform.

Kreditkarten ohne SCHUFA-Abfrage sind sogenannte Prepaid Kreditkarten. Diese können jedoch nur eingesetzt werden, wenn vorher entsprechendes Guthaben auf die Karte geladen wird.

Allerdings muss beim Kreditkarten Vergleich noch unterschieden werden, inwiefern die SCHUFA-Abfrage relevant für den Erhalt der Karte ist. So kommt es zum Beispiel bei der Advanzia MasterCard Gold oder der N26 MasterCard kaum zu Ablehnungen, auch bei Barclaycard ist die Kartenvergabe vergleichsweise kulant.

Andere Banken hingegen (z.B. die Santander Consumer Bank) legen Wert darauf, dass derjenige, der eine Kreditkarte beantragt, Arbeitnehmer mit entsprechenden regelmäßigem Einkommen ist. Ein schlechter SCHUFA-Score führt hier zum Beispiel häufig zu einer Ablehnung.

Fazit: Wer eine echte Kreditkarte mit (hohem) Limit nutzen will, sollte einen vergleichsweisen guten SCHUFA-Score besitzen (Ausnahmen bestätigen jedoch auch hier die Regel). Alle anderen müssen auf eine Prepaid Kreditkarte zurückgreifen.

Diagramm Nutzung Online-Einkäufe

Kreditkarten nur auf Platz 5 bei den Bezahlverfahren für das Online-Shopping

Im Vergleich zu anderen Ländern hat sich die Kreditkarte in Deutschland noch nicht durchsetzen können. Laut einer Umfrage der SCHUFA haben nicht einmal die Hälfte der Deutschen die Kreditkarte für den Online-Einkauf genutzt.

Die Deutschen zahlen am liebsten auf Rechnung. Auch für internationale Online-Shops gibt es Alternativen auf dem Markt. So werden häufig Paypal, Klarna oder SOFORT Überweisungen akzeptiert. Allerdings steigt die Zahl der Kreditkarten-Nutzer auch in Deutschland stetig an.

Noch seltener kommt die Kreditkarte im Einzelhandel zum Einsatz – lediglich 5,3% der Umsätze werden bisher mit der Kreditkarte erwirtschaftet. Das liegt womöglich nicht zuletzt an der nach wie vor mangelhaften Akzeptanz. Insbesondere kleinere Geschäfte schrecken vor den höheren Kosten des Kreditkarten-Systems zurück.

Auf welche Kosten sollte beim Kreditkarten Vergleich geachtet werden?

Wichtigster Punkt beim Kreditkarten Vergleich ist die Aufschlüsselung aller offensichtlicher und „versteckter“ Kosten. Nicht immer ist dabei die „kostenlose“ oder „gebührenfreie“ Kreditkarte die beste Wahl.

Dabei sind neben der Jahresgebühr insbesondere Auslandseinsatzgebühren und Bargeldgebühren für das Abheben im In- und Ausland relevant. Hier gibt es teilweise große Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern und Kartenformen. Einige wenige Anbieter ermöglichen einen vollständig gebührenfreien Einsatz im Ausland.

Je nach Nutzergruppe sollte sich der Kreditkarten Vergleich jedoch z.B. ebenso auf Teilzahlungszinsen, Guthabenzins oder Gebühren für die Partnerkarte erstrecken. Insbesondere „kostenlose“ Kreditkarten-Angebote holen sich ihre Kosten durch hohe Zinssätze für die Teilrückzahlung zurück. Oft ist die entsprechende Option sogar voreingestellt  und entsprechende Banken hoffen auf die Sorglosigkeit ihrer Kunden, um hohe Gebühren zu erwirtschaften.

Vor dem Vergleich sollte man sich genau über die eigenen Ansprüche an eine Kreditkarte bewusst werden: Wie häufig bin ich auf Reisen außerhalb der Euro-Zone? Brauche ich die Kreditkarte zum Bargeldabheben? Werde ich die Teilzahlungsfunktion nutzen? Reicht meine Bonität für eine echte Kreditkarte aus? Genügt für gelegentliche Zahlungen im Internet womöglich eine Prepaid Karte?

Jahresgebühren

Laufzeit, Zukunft

Jahresgebühren bezeichnen den Betrag, der bei einigen Kreditkarten einmal pro Jahr für die Nutzung anfällt – sozusagen die Grundgebühr für die Kreditkarte.

Einige Anbieter verzichten gänzlich auf die Erhebung von Jahresgebühren – sogenannte kostenlose oder gebührenfreie Kreditkarten. Kreditkarten mit höherem Status (Gold/Platin) können allerdings mit weit mehr als 100€ im Jahr zu Buche schlagen.

Für den Gelegenheitsnutzer sind kostenlose Angebote in der Regel ausreichend. Soll die Karte jedoch häufig (z.B. für Flugbuchungen) eingesetzt werden, kann es sich durchaus lohnen, auf eine Karte mit Jahresgebühr umzusteigen, um z.B. von Bonusprogrammen oder enthaltenen Versicherungen zu profitieren.

Bargeldgebühren

Bargeld, Automat, Geldautomat, Bezug

Für das Abheben von Bargeld verlangen einige Kreditkarten-Anbieter Gebühren, um ihre Kosten zu decken.

Der Umgang mit Bargeld kostet die Banken viel Geld – laut einer Studie werden die jährlichen Kosten allein in Deutschland für den Umgang mit Bargeld auf 10 Milliarden Euro geschätzt.

Das ist nicht zuletzt der Grund, warum bei einigen Kreditkarten Bargeldgebühren erhoben werden. Im Kreditkarten Vergleich wird deutlich, dass die Kosten pro Abhebung bis zu 3% der Summe betragen. Häufig wird zudem eine Mindestgebühr von bis zu 7,50€ für jede Abhebung erhoben (z.B. bei der Amazon Kreditkarte).

Während Bargeldgebühren häufig nur außerhalb des Euro-Raums (also in Fremdwährung) fällig werden, verlangen einige Kreditkarten (z.B. American Express) auch in Deutschland Gebühren.

Zusätzlich zu den Bargeldgebühren der Kreditkarten-Betreiber können im Ausland noch sogenannten ATM-Fees von ortsansässigen Geldautomatenbetreibern erhoben werden – in Thailand werden zum Beispiel bei vielen Automaten 200Baht (ca. 5€) zusätzlich fällig.

Weltweit kostenloses Bargeld gibt es zum Beispiel mit der DKB-Visa-Card. Die Kombination aus kostenlosem Girokonto und gebührenfreier Kreditkarte lohnt sich dabei insbesondere für Aktiv-Kunden, die auch das Girokonto dauerhaft nutzen wollen. Alternativ bietet sich die Santander 1plus Visa-Card ohne Girokonto an. Hier werden sogar etwaige ATM-Fees rückerstattet.

Effektiver Jahreszins bei Teilrückzahlungen

Dispokredit

„Echte“ Kreditkarten bieten ihren Kunden eine Teilzahlungsoption an. Das heißt, dass monatlich nur ein Teil der Schulden zurückgezahlt werden muss. Wie die Rückzahlung im Einzelnen abläuft, ist von Kreditkarte zu Kreditkarte unterschiedlich.

Häufig muss jedoch zumindest ein gewisser Mindestbetrag zurückgezahlt werden (z.B. 5% oder 50€). Die genauen Modalitäten über den Mindestbetrag hinaus können individuell geändert werden. Auf den Rest der Ausstände werden dann Zinsen fällig. Möchte man von der Funktion Gebrauch machen, sollte man die aktuellen Angebote genau vergleichen: Teilweise muss man mit bis zu 20% effektivem Jahreszins rechnen. Nicht umsonst gelten revolvierende Kreditkarten als Schuldenfalle.

Wer sich den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld nicht unbedingt zutraut, allerdings gelegentlich eine kurzfristige Finanzspritze benötigt, sollte über eine Charge Kreditkarte (z.B. bei die DKB Visa-Card) nachdenken: Hier gibt es zwar keine Teilzahlungsoption, dafür steht zusätzlich der Dispo zur Verfügung.

Die günstigsten Angebote im Kreditkarten Vergleich sind aktuell das der DKB mit 6,90% und die ING DiBa (6,99%) – beide in Verbindung mit einem Girokonto. Auf der anderen Seite der Liste stehen die Barclaycard New Visa (18,38%) und die Advanzia MasterCard Gold (19,94%!), die jeweils ohne Girokonto erhältlich sind, dafür aber eine Teilzahlung ermöglichen. Günstigere Teilzahlungszinsen bieten z.B. die Angebote von Santander.

Insgesamt sollte man sich allerdings genau überlegen, ob die Teilzahlungsfunktion überhaupt notwendig ist. Bei dauerhafter Nutzung empfiehlt sich eher die Aufnahme eines Privatkredits – hier sind Zinsen von meist unter 5% zu erzielen.

Guthabenzins

Prozente, Zinsen, %

Noch bis vor einigen Jahren gab es eine Vielzahl von Anbietern, die Zinsen auf das auf der Kreditkarte verfügbare Guthaben gezahlt haben.

Aufgrund der aktuellen Niedrigzins-Phase gibt es kaum noch Anbieter, die Guthabenzins zahlen. Aktuell bieten einzig die von der DKB (DKB-Visa und Miles & More) vertriebenen Kreditkarten eine geringe Verzinsung von 0,2% bis zu einer Einlage von bis zu 100.000€.

Partnerkarte & Ersatzkarte

Kreditkarte, Partner, Kreditkarten, Partnerkarte, Partnerkreditkarte

Bei der Partnerkarte handelt es sich um eine Zweitkarte, die der Hauptkarteninhaber anderen Familienmitgliedern oder Partnern zur Verfügung stellen kann.

Die Höhe der Kosten unterscheidet sich dabei je nach Anbieter – in der Regel kann man sich dabei auf 10€ Jahresgebühr (zusätzlich zur Hauptkarte) einstellen. Einige Karten wie die Santander 1plus Visa-Card bieten sogar kostenlose Partnerkarten an.

Eine Ersatzkarte zu beantragen wird nötig, sofern die eigene verloren geht, gestohlen wird oder zum Beispiel zerbricht. Häufig werden Ersatzkarten kostenlos ausgestellt. Eine Ausnahme machen hier gelegentlich die Anbieter „kostenloser“ Kreditkarten und erheben auch in solchen Fällen Gebühren.

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MasterCard und Visa sind führend auf dem deutschen Kreditkartenmarkt

Über die Hälfte der in Deutschland ausgegebenen Kreditkarten tragen das Logo von MasterCard. Zusammen mit Visa ergibt das eine Markt-Dominanz von circa 85%. Die eigentlichen Kredit- und Karten-Geber sind jedoch jeweils kooperierende Banken. MasterCard und Visa stellen in den einzelnen Ländern jeweils nur die Infrastruktur für das Kartenwesen zur Verfügung.

Anders American Express: Das Unternehmen stellt gleichzeitig System und Karten zur Verfügung. Allerdings ist der Anteil mit knapp über 5% recht gering. Das „Urgestein“ der Kreditkarten, die Diners Club Card, haben sogar weniger als 1% der Kreditkarten-Nutzer in der Tasche.

Die starken Unterschiede liegen vermutlich insbesondere in der Zahl an Akzeptanzstellen begründet. Dieser Unterschied wiederum liegt an den höheren Kosten von American Express – insbesondere kleinere Einzelhändler akzeptieren daher lediglich EC-Karten.

MasterCard, Visa oder American Express?

Den Kreditkarten-Markt dominieren zurzeit die Anbieter MasterCard und Visa. Als dritter großer Anbieter hat sich seit jeher American Express etabliert.

MasterCard und Visa haben einen Marktanteil von etwa 85% aller in Deutschland ausgegebener Kreditkarten. Dabei stellen die Firmen lediglich die Infrastruktur für das Kreditwesen zur Verfügung. Eigentliche Kredit- und Kartenausgeber sind kooperierende Banken im jeweiligen Land.

American Express macht das anders: Die Firma stellt sowohl das System als auch die Kreditkarten bereit. Lediglich 5% der deutschen Kreditkarten tragen das Logo von AMEX. Der Anteil von Diners Club Kreditkarten (immerhin die erste Kreditkarte weltweit!) liegt nur noch bei unter einem Prozent.

Welches Logo die Kreditkarte trägt, ist für den Nutzer zunächst nicht unbedingt relevant – jeder der 3 großen Anbieter hat attraktive Angebote im Portfolio. Einen großen Unterschied gibt es jedoch in der Zahl an Akzeptanzstellen: Hier haben MasterCard und Visa eindeutig die Nase vorn.

Wer zudem oft im Ausland in Fremdwährung zahlt, sollte die Wechselkurse der jeweiligen Anbieter im Blick haben – hier werden unterschiedliche Referenzkurse zugrunde gelegt. Am günstigsten sind dabei in der Regel MasterCard Kreditkarten.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Anbieter

Urteile - Liste

MasterCard und Visa unterscheiden sich meist kaum voneinander. Hier geben lediglich die Angebote der einzelnen Kooperierenden Banken den Ausschlag. AMEX geht dafür einen anderen Weg.

So sind die einzelnen Konditionen und Bonusprogramme bei MasterCard und Visa stark von den Angeboten der jeweiligen Banken abhängig. Anders hingegen die Kreditkarten von American Express:

Hier gibt es ein einheitliches Bonusprogramm. Unterschiede bei den sonstigen Konditionen gibt es nur abhängig des Karten-Status (Blue, Gold, Platin, etc.).

Wichtig fürs Ausland: Unabhängig von den jeweiligen Auslandseinsatz- und Bargeldgebühren legen die Kreditkarten-Betreiber unterschiedliche Wechselkurse für den Einsatz in Fremdwährung zugrunde. Hier sind in der Regel die Umrechnungskurse von MasterCard am günstigsten.

Akzeptanzstellen

Globus, Welt, Ausland

Im Kreditkarten Vergleich meist ohne Berücksichtigung: Die Zahl an Akzeptanzstellen der einzelnen Kreditkarten-Anbieter.

Sowohl Visa als auch MasterCard werben mit rund 38 Millionen Akzeptanzstellen zur bargeldlosen Zahlungen weltweit. Des Weiteren stehen weltweit etwa 2 Millionen Geldautomaten mit Visa- und MasterCard-Logo zur Bargeldabhebung zur Verfügung.

American Express gibt solche Zahlen nicht an. Insbesondere in Deutschland ist die Zahl an Akzeptanzstellen von AMEX Kreditkarten im Vergleich zur Konkurrenz deutlich geringer. Das liegt insbesondere an den höheren Gebühren für Händler.

Insgesamt ist die Akzeptanz von Kreditkarten in Deutschland (noch) vergleichsweise gering. Vor allem kleinere Händler verzichtet auf das Angebot, mit Kreditkarten zu zahlen. Nicht umsonst ist die EC Karte (Girocard) nach wie vor unangefochtene #1 bei bargeldlosen Zahlungen im Einzelhandel.

MasterCard Kreditkarten

MasterCard

MasterCard ist der größte Kreditkarten-Anbieter auf dem Markt. Über 50% der in Deutschland ausgegeben Kreditkarten tragen ein MasterCard Logo.

Ausgegeben werden die Karten als Co-Branding mit kooperierenden Banken. Die Anzahl der Angebote auf dem deutschen Markt ist groß: Angebote gibt es zum Beispiel von der Deutschen Bank, der Commerzbank oder der Hypovereinsbank.

Besonders attraktiv ist insbesondere die Advanzia MasterCard Gold. Die Luxemburgische Bank bietet eine goldene Kreditkarte ohne Jahresgebühr, Auslandseinsatzgebühren und Bargeldgebühren mit bis zu 7 wöchigem Zahlungsziel an.

Visa Kreditkarten

VISA Zahlung

Nur Platz 2 auf dem deutschen Kreditkarten-Markt bedeutet nicht automatisch, dass das Angebot knapp ist: In Deutschland gibt es etwa 2500 Banken und Sparkassen, die mit Visa kooperieren.

Bekannteste Co-Brandings aus dem Visa-Lager sind die Kreditkarten der DKB, ING-DiBa oder von Barclaycard (New Visa). Besonders interessant im Moment: Die Santander 1plus Visa-Card:

Nur noch hier gibt es Fremdgebühren der ausländischen Automatenbetreiber auf Anfrage hin zurück. Das bedeutet weltweit kostenloses Bargeld ohne Auslandseinsatzgebühren oder Jahresgebühren. Die Karte ist damit dauerhaft kostenlos einsetzbar, sogar außerhalb des Euro-Raums.

American Express Kreditkarten

Kreditkarte - American Express

Anders als MasterCard und Visa stellte American Express neben der Infrastruktur zum Kreditkartenwesen gleichzeitig die Karten an ihre Kunden aus.

Das bedeutet, dass keine Bank zwischengeschaltet ist und alle Risiken von American Express selbst getragen werden. Das spiegelt sich entsprechend in der Fülle des Angebots wider: Alle Ausführungen und Konditionen der Karten (Blue, Gold, Platin, etc.) legt American Express selbst fest.

Inhaber von American Express Karten gelten traditionell als zahlungsfähig. So gibt es zum Beispiel keine Prepaid-Kreditkarte im Angebot. Dafür sind American Express Kreditkarten erst aber einer Jahresgebühr von 35€ aufwärts erhältlich.

Einzige Ausnahme bildet hier die Payback American Express, die dauerhaft ohne Jahresgebühren auskommt.

Welche Art von Kreditkarte passt am besten zu mir?

Auf dem Kreditkarten-Markt gibt es einige verschiedene Arten von Kreditkarten, die sich im Einzelnen stark voneinander unterscheiden können. Welche Kreditkarte die richtige ist, sollte man sich dabei vorher genau überlegen.

Die „echte“ Kreditkarte (Revolving Credit Card) wie man sie aus Amerika kennt, war dabei in Deutschland vor einiger Zeit noch recht unüblich. Besonderes Merkmal ist hierbei die Möglichkeit zur Teilzahlung, die jedoch häufig mit hohen Zinsen verbunden ist.

Häufiger sind dagegen Charge Kreditkarten, die jedoch nach und nach von der Revolving Credit Card abgelöst werden. Diese unterscheiden sich in der Regel (z.B. hinsichtlich der Akzeptanz) nicht von „echten“ Kreditkarten. Hier wird jedoch zum Rechnungsschluss stets die gesamte Summe vom Referenzkonto eingezogen.

Etwas anders sieht es dagegen bei Debit Kreditkarten aus: Diese gewähren keinen Kredit im eigentlichen Sinne, da Zahlungen umgehend vom angegeben Referenzkonto abgebucht werden. Entsprechende Angebote (z.B. von ING-DiBa) gibt es entsprechend nur, wenn gleichzeitig ein Girokonto bei der entsprechenden Bank abgeschlossen wurde.

Auch bei der Prepaid Kreditkarte ist die Bezeichnung ein wenig irreführend, da in Wirklichkeit kein Kredit gewährt wird. Nur der Betrag, der vorher auf die Karte aufgeladen wurde kann später auch ausgegeben werden.

Echte (revolvierende) Kreditkarten

Kreditkarte

Für alle Nutzer, die den Wunsch haben, gelegentlich von der Teilzahlungsfunktion ihrer Kreditkarte Gebrauch zu machen, empfiehlt sich die Anschaffung einer revolvierenden Kreditkarte.

Hierbei ist es möglich, monatlich lediglich einen Teil der angefallenen Kreditkarten-Ausgaben (z.B. nur 10% oder 50€) zu zahlen. Auf den Rest der Zahlungen werden Zinsen fällig. Im Kreditkarten Vergleich werden bei der Zinshöhe jedoch hohe Unterschiede deutlich – Zinsen von bis zu 20% sind eher die Regel als die Ausnahme.

Im Folgemonat kann das zur Verfügung stehende Limit anschließend erneut vollständig ausgenutzt werden, obwohl die Summe des Vormonats unter Umständen noch (teilweise) offen ist. Zudem besteht natürlich die Möglichkeit, echte Kreditkarten auch ohne Teilzahlungsfunktion (analog zu Charge Kreditkarten) zu nutzen.

Die momentan attraktivsten Konditionen bieten die Barclaycard New Visa, Santander 1plus Visa-Card und die Advanzia Mastercard Gold. Alle Angebote kommen dabei dauerhaft ohne Jahresgebühren aus. Besonders das Angebot von Santander eignet sich dabei für häufige Reisen ins Ausland.

Charge Kreditkarten

Aufstockungskredit

Charge Kreditkarten sind meist in Verbindung mit einem Girokonto erhältlich. Hier wird der Rechnungsbetrag einmal monatlich in voller Höhe vom Referenzkonto eingezogen.

Bekanntester Vertreter dieser Form ist wohl die DKB-Visa-Card. Eine Teilrückzahlung ist bei dieser Form der Kreditkarte nicht möglich. Allerdings besteht die Möglichkeit, zusätzlich zum Verfügungsrahmen über die Höhe des Dispos des jeweiligen Referenzkontos zu verfügen.

Obwohl die Möglichkeit zur Teilzahlung nicht besteht, steht so (zumindest kurzfristig) eine Reserve bereit. Allerdings sind Charge Kreditkarten entsprechend an ein Girokonto bei der gleichen Bank geknüpft.

Debit Kreditkarten

Konto, Girokonto

Für Debit Kreditkarten gibt es recht wenige Anbieter auf dem deutschen Markt. Sehr üblich ist jedoch ein anderer Vertreter dieser Karte: Die Girocard bzw. EC-Karte.

Im Vergleich zur „echten“ Kreditkarte wird das Saldo auf der Karte umgehend vom angegeben Referenzkonto abgebucht. Ein eigentlicher (zinsfreier) Kredit wird sozusagen nicht gewährt.

Debit Kreditkarten sind lediglich in Verbindung mit einem Girokonto zu bekommen und sind z.B. bei der Consorsbank, der ING-DiBa oder N26 erhältlich. Eine Teilzahlungsfunktion ist entsprechend nicht vorhanden. Zudem kann es z.B. bei der Anmietung von Mietwagen zur Ablehnung der Karte kommen.

Bei den in Deutschland weit verbreiteten EC-Karten (Girokarten) handelt es sich entsprechend ebenso um Debit-Karten. Auch hier erfolgt eine tägliche Abrechnung vom Referenzkonto (Girokonto).

Prepaid Kreditkarten

Schlüssel, Schloss, Wohnen

Für alle, die bei der Kreditkarte auf Nummer Sicher gehen wollen oder aufgrund eines negativen SCHUFA-Eintrags keine echte Kreditkarte bekommen können, ist die Prepaid Kreditkarte eine echte Alternative.

Auch hier wird kein Kredit im eigentlichen Sinne gewährt. Denn nur das Geld, das vorher auf die Karte aufgeladen wurde, ist für Zahlungen verfügbar. Dadurch ergeben sich sowohl Vor- als auch Nachteile für Prepaid Kreditkarten:

So ist ein Verlust der Karte in der Regel weniger dramatisch als bei einer echten Kreditkarte. Allerdings wird die Prepaid Kreditkarte vielerorts nicht akzeptiert. Insbesondere bei der Mietwagen- oder Hotel-Buchung kann es zu Problemen kommen.

Wer nach günstigen Prepaid Kreditkarten sucht, sollte sich die Angebote von Wüstenrot ansehen. Diese gibt es in Kombination mit einem kostenlosen Girokonto bereits ab 7 Jahren.

Virtuelle Kreditkarten

Internet, Email

Seit einiger Zeit besteht die Möglichkeit, eine virtuelle Kreditkarte zu beantragen. Hier wird dem Nutzer keine physische Karte ausgehändigt.

Es werden lediglich die relevanten Daten für das Kartenwesen (Kreditkartennummer, Gültigkeitsdatum und Prüfziffer) mitgeteilt. Anschließend muss ein bestimmtes Guthaben auf die Karte geladen werden. Dadurch kann die Karte natürlich nicht verloren gehen, gestohlen werden, oder kaputt gehen.

Entsprechende Angebote gibt es zum Beispiel von wirecard Bank sowie von netbank. Praktisch ist das insbesondere für Nutzer, die die Karte lediglich für Online Einkäufe nutzen wollen. Bei Zahlungen von unter 100€ kann sogar die Identifizierung umgangen werden.

Ansonsten handelt es sich jedoch (noch) um eine etwas teure Form der Prepaid Kreditkarte. Bisher konnten sich virtuelle Kreditkarten demzufolge nicht durchsetzen, da die Nachteile und die höheren Kosten die Vorteile überwiegen.

Worauf muss ich bei der Auswahl einer Kreditkarte für Auslandsreisen achten?

Häufigster Einsatzort der Kreditkarte ist neben dem Online-Shopping der Auslandseinsatz. Für den Kreditkarten Vergleich sind hier mehrere Punkte wichtig.

Zunächst wird hier der Ort relevant, in dem die Kreditkarte eingesetzt werden soll. In der Regel ist der Karteneinsatz (zur bargeldlosen Zahlung) als auch häufig die Bargeldabhebung innerhalb des Euro-Raums kostenlos.

Außerhalb des Euro-Raums (also auch z.B. in Norwegen, Großbritannien, etc.) werden jedoch häufig Gebühren fällig. Zum einen werden Auslandseinsatzgebühren (bei bargeldlosen Zahlungen mit der Kreditkarte) als auch Bargeldgebühren (für das Abheben von Bargeld am Automaten) erhoben.

Weiterhin relevant bei Bargeldabhebungen: Sogenannte Fremdgebühren oder ATM-Fees, die einige Geldautomatenbetreiber im Ausland erheben. Diese sind unabhängig von den Gebühren der Kreditkarte-Betreiber.

Besonders häufig sind solche Fremdgebühren zum Beispiel in den USA oder in Thailand. Ansonsten gibt es in der Regel keine Unterschiede, in welchem Land genau die Kreditkarte eingesetzt wird, solange es sich bei der Landeswährung nicht um den Euro handelt.

Kreditkartenvergleich für die USA, Thailand und weltweit

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Sobald man mit der Kreditkarte den Euro-Raum verlassen hat, werden in der Regel die gleichen Gebühren fällig, egal in welcher Währung bezahlt werden soll.

Sofern die entsprechende Kreditkarte Auslandseinsatzgebühren (in der Regel in Höhe von 1,75%) verlangt, wird dann der Prozentsatz der Summe an Gebühren berechnet.

Undurchsichtiger sind häufig die etwaigen Bargeldgebühren: Die Gebühren der Banken schwanken hier zwischen 2% bis 4%. Zudem wird meist eine Mindestgebühr erhoben. Diese kann bis zu 7,50€ pro Abhebung betragen!

Ob die Landeswährung dabei Dollar, Pfund, Baht oder Yen heißt, ist dabei in der Regel unwichtig. Lediglich die Fremdgebühren unterscheiden sich in der Regel länderspezifisch:

Die Gebühren werden von den regionalen Geldautomaten-Betreibern erhoben und haben nichts mit den Gebühren der Kreditkarten-Betreiber zutun.

In Deutschland und im Euro-Raum

Geld Zuschuss Euro €

In der Regel macht es für Kreditkarten-Betreiber keinen Unterschied, ob die Karte in Deutschland oder anderen Euro-Ländern eingesetzt wird.

Es werden keine Auslandseinsatzgebühren erhoben. In der Regel ist auch die Abhebung von Bargeld innerhalb des Euro-Raums kostenlos. Ausnahmen machen hier lediglich die American Express Kreditkarten und einige wenige weitere Angebote (z.B. die Amazon Kreditkarte).

Dort können bis zu 7,50€ pro Bargeldabhebung fällig werden. Wer also häufig mit Bargeld zu tun hat, sollte eine entsprechende Angabe im Kreditkarten Vergleichsrechner machen, um entsprechende Gebühren vorzeitig aufzudecken.

Rückerstattung von Fremdgebühren

Zurück

Fremdgebühren werden insbesondere im außereuropäischen Ausland ein Thema bei der Bargeldabhebung.

So kosten Bargeldabhebungen in Thailand in der Regel 200Baht (etwa 5€) an Gebühren. Auch in den USA werden häufig bis zu $6 fällig. Bisher warb vor allem die DKB mit weltweit kostenlosem Bargeld:

Bargeldgebühren im Ausland wurden auf Anfrage hin zurückerstattet. Einen ähnlichen Service bot auch die comdirect. Die entsprechenden Angebote wurden jedoch mittlerweile von beiden Banken eingestellt.

Momentan bietet lediglich die Santander 1plus Visa-Card die Möglichkeit, weltweit uneingeschränkt kostenlos an Bargeld zu kommen. Denn nach wie vor werden hier die Fremdgebühren auf Anfrage zurückerstattet.

Relevante Gebühren für das Ausland

Globus, Welt, Ausland

Im Ausland verlangen die meisten Kreditkarten-Anbieter Auslandseinsatz- und/oder Bargeldgebühren sobald in Fremdwährung bezahlt werden soll.

Die Auslandseinsatzgebühren betragen in der Regel 1,75% und gelten auf die Gesamtsumme der jeweiligen Zahlung. Die Gestaltung der Bargeldgebühren unterscheidet sich stark zwischen den einzelnen Kreditkarten – Gebühren von bis zu 3% sind möglich.

Dabei verlangen viele Anbieter bei Bargeldabhebungen sogar eine Mindestsumme an Gebühren (z.B. mindestens 5€ pro Abhebung). Zusätzlich können noch sogenannte Fremdgebühren der Geldautomatenbetreiber hinzukommen (z.B. in Thailand 200Baht).

Wer also häufig im  Ausland unterwegs ist und dort auf Bargeld zurückgreifen will, sollte das beim Kreditkarten Vergleich berücksichtigen. Besonders günstig für den Auslandseinsatz ist momentan die Santander 1plus Visa-Card:

Hier sind sowohl die Bargeldabhebung als auch das bargeldlos Zahlen mit der Karte kostenlos. Zudem werden hier Fremdgebühren auf Anfrage hin erstattet.

Kreditkarte überreichen

Besonders für das Ausland lohnt sich eine Kreditkarte!

Wer im Ausland nicht mit einer hohen Summe Bargeld unterwegs sein möchte, kommt um eine Kreditkarte in der Regel nicht herum:

Denn häufig werden EC-Karten nicht überall akzeptiert. Zudem sind die entsprechenden Gebühren für den Auslandseinsatz für gewöhnlich übermäßig hoch. Hier sind die meisten Kreditkarten günstiger, sofern auf die Konditionen für den Auslandseinsatz geachtet wird.

Häufig werden 1,75% für das bargeldlose Zahlen in Fremdwährung verlangt. Auch das Abheben von Bargeld kostet bei den meisten Kreditkarten Gebühren. Besonders günstig für den Auslandseinsatz sind im Moment die Santander 1plus Visa-Card und die Advanzia MasterCard Gold. Bei beiden Karten ist bei entsprechender Nutzung der Auslandseinsatz auch außerhalb Europas komplett kostenlos.

Bei der Advanzia MasterCard Gold muss jedoch darauf geachtet werden, dass Bargeldabhebungen bereits vor Rechnungsschluss ausgeglichen werden. Ansonsten werden hohe Zinsen fällig. Wer das beachtet, verfügt über eine komplett kostenlose Kreditkarte für das Ausland und hat sogar einige kostenlose Reiseversicherungen im Paket enthalten.

Die passende Kreditkarte für jeden!

Auf der Suche nach der individuell günstigsten Kreditkarte sollte sich der Nutzer zunächst über seine Einkommensverhältnisse klar werden. Denn nicht jede Kreditkarte ist für jeden geeignet oder erhältlich.

So gibt es für Arbeiter, Angestellte und Beamte in der Regel keine Einschränkungen zu beachten. Auch echte Kreditkarten (bis zum Gold Status) werden bei fast allen Banken gewährt. Soll es eine Platin Kreditkarte sein, muss das Einkommen jedoch eine gewisse Schwelle überschreiten.

Etwas anders sieht das ganze bereits bei all denjenigen aus, die auf kein regelmäßiges Einkommen zurückgreifen können. Einige Banken (z.B. die Santander Consumer Bank) vergibt Kreditkarten nur an Arbeitnehmer.

Selbst Schüler und Auszubildende können eine Kreditkarte erhalten. Allerdings wird diese lediglich als Prepaid-Version verfügbar sein. Auch Studenten können auf Prepaid Kreditkarten zurückgreifen. Zudem gibt es noch einige andere Möglichkeiten.

Arbeiter, Angestellte & Beamte

Arbeit, Voraussetzung, Unbefristet

Wie bei jedem Kredit kommt es vor allem auf ein regelmäßiges Einkommen an. Demzufolge gibt es beim Kreditkarten-Antrag von Arbeitern, Angestellten und Beamten in der Regel keine Probleme.

Prinzipiell können sich Arbeitnehmer also frei entscheiden, welche Kreditkarten-Art sie bevorzugen und alle Angebote in ihren individuellen Kreditkarten Vergleich einbeziehen.

Probleme könnte es lediglich geben, wenn negative SCHUFA-Merkmale vorhanden sind. Hier hat jede Bank ihre eigenen Richtlinien – bereits ein Score von unter 95% (erhöhtes Risiko) reicht einigen nicht aus.

Selbstständige & Freiberufler

Selbständig, Gründer, Existenzgründer

Etwas schwieriger könnte der Kreditkarten Vergleich für Selbstständige und Freiberufler werden. Hier entscheidet weniger die vorhandene Bonität als vielmehr die Richtlinien der Bank über eine Zusage.

Da meist kein regelmäßiges Einkommen vorhanden ist, werden Anträge (wie bei eigentlich jedem Kredit) für Selbstständige und Freiberufler häufig abgelehnt. Die Santander Consumer Bank vergibt Kreditkarten zum Beispiel ausschließlich an Arbeitnehmer. Das ist jedoch nur bedingt ein Problem, da es viele Alternativen auf dem Markt gibt.

Man könnte zum Beispiel auf spezielle Karten-Doppel Angebote, explizit für Business-Kunden, (u.a. Barclaycard Business) zurückgreifen.Für den privaten Gebrauch reicht es schon aus, auf die üblichen Angebote zurückzugreifen:

Die Möglichkeit besteht, sich zum Beispiel direkt für eine Kreditkarte in Verbindung mit einem Girokonto zu entscheiden (z.B. DKB, ING-DiBa), da die Bank hier gleichzeitig Erfahrung über die Einkommensverhältnisse sammeln kann. Alternativ gewährt unter anderem auch die Advanzia MasterCard Gold Kreditkarten an Selbstständige.

Für Unternehmen bieten sich hingegen Angebote mit mehreren Partnerkarten an. Entsprechende Karten bietet unter anderem Amercian Express. Alternativ bieten sich die Premiumtarife von Barclaycard oder Eurowings an.

Sollte die Kreditkarte nur sporadisch benutzt werden, kann auch eine Prepaid Kreditkarte zur praktischen Alternative werden. Allerdings sind hier einige Einschränkungen zu beachten, insbesondere wenn es um die Hinterlegung einer Kaution geht.

Kreditkarten Vergleich für Studenten

Student, Studium, Hut, Graduiert

Studenten haben für gewöhnlich kein Regelmäßiges Einkommen. Dafür haben sich einige Kreditkarten-Anbieter speziell auf diese Personengruppe spezialisiert.

Prinzipiell kommen für Studenten zunächst einmal alle Prepaid-Kreditkarten infrage. Darüber hinaus gibt es natürlich die Möglichkeit, auf spezielle Studenten-Angebote zurückzugreifen: Auf dem Markt gibt es zum Beispiel die DKB-Student-Card (in Verbindung mit einem Girokonto) oder die Barclaycard for Students (ohne Girokonto).

Außerdem haben Studenten jedoch auch die Möglichkeit auf Anbieter mit weniger strengen Richtlinien (z.B. Advanzia Mastercard Gold oder N26 MasterCard) zurückzugreifen.

Hierbei sollten insbesondere auf attraktive Bonusprogramme für und die Kosten im Ausland geachtet werden. Die momentan wohl günstigste Kreditkarte für das Ausland (die Santander 1plus Visa-Card) ist zudem seit einiger Zeit ebenfalls für Studenten zu beantragen.

Prinzipiell hat sich gezeigt, dass besonders bei Studenten ein Auge zugedrückt wird, wenn es um die Bonitätskriterien beim Kreditkarten-Antrag geht. So gibt es kaum Anbieter, die Studenten kategorisch ausschließen. Dabei sollte man sich nicht scheuen, die Wunschkarte zu beantragen. Spezielle Studenten-Cards lohnen sich dabei in der Regel aufgrund der oft höheren Gebühren nicht.

Schüler & Auszubildende

Kind unter 18

Auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben die Möglichkeit, eine Kreditkarte zu beantragen. Besonders für Schüleraustausch-Programme oder Klassenfahrten kann eine Kreditkarte praktisch sein.

Dabei handelt es sich bei Kreditkarten für Jugendliche immer um Prepaid-Lösungen. Das heißt, dass nur das Geld ausgegeben werden kann, das vorher auf die Karte überwiesen wurde. Entsprechend ist die Karte vor Missbrauch geschützt.

Das bedeutet gleichzeitig, dass die Jugendlichen (auf Wunsch auch die Eltern) volle Kostenkontrolle haben. Womöglich eignet sich die Kreditkarte demnach auch als Taschengeld-Konto. Das beste Angebote für Minderjährige bietet eindeutig Wüstenrot: Hier gibt es ein kostenloses Girokonto in Verbindung mit einer Prepaidkarte zu fairen Konditionen.

Mit welcher Kreditkarte kann ich zusätzlich am meisten sparen?

Beim Kreditkarten Vergleich sollte man nicht nur auf die Kosten achten! Neben Jahresgebühr, Auslandseinsatz- und Bargeldgebühren können insbesondere intensive Nutzer von Zahlreichen Bonusprogrammen profitieren.

Besonders Vielflieger sollen einen Blick auf die zahlreichen Vergünstigungen einiger Kreditkarten-Anbieter achten. Die Bandbreite reicht von Vergünstigungen bei der Urlaubsbuchung, über kostenlose Reiseversicherungen bis hin zum Sammeln von Flugmeilen.

Prinzipiell bieten viele Kreditkarten irgendeine Art von Bonusprogramm an. Häufig gibt es Rabatte bei der Flug-, oder Mietwagen-Buchung. Gelegentlich sind kostenlose (Reise-)Versicherungen und weitere Vergünstigungen wie Tankrabatte im Paket inbegriffen.

Insgesamt gilt hier als Faustregel: Je höher die Jahresgebühr ist, desto umfassender sind in der Regel die im Paket enthaltenen Vergünstigungen. Unabhängig der direkten Rabatte bieten einige Kreditkarten die Möglichkeit zum Punktesammeln. Bekannte Vertreter sind hier zum Beispiel die Miles & More Kreditkarten, die Amazon Kreditkarte oder die Payback Kreditkarte von American Express.

Es empfiehlt sich allerdings nicht, eine Kreditkarte nur nach ihrem Bonussystem auszuwählen. Insbesondere für Gelegenheits-Nutzer ist eine kostenlose Kreditkarte häufig am günstigsten.

Flugmeilen

Urlaub, Flug, Reise

Für das Sammeln von Flugmeilen gibt es auf dem deutschen Markt mehrere Möglichkeiten. Besonders gefragt sind dabei aber lediglich die Miles & More Kreditkarten der Lufthansa Tochter.

Alternative Angebote bieten zum Beispiel Air Berlin oder Eurowings. Gesammelte Meilen können anschließend direkt in Flüge und Flug-Upgrades oder Sachprämien (Gutscheine, Elektronikartikel, etc.) umgetauscht werden.

Allerdings sollte hier bedacht werden, dass tatsächlich nur Vielflieger dauerhaft von diesen Kreditkarten profitieren können:

Denn kostenlos ist keine der Kreditkarten für das Sammeln von Flugmeilen. Es werden jeweils Jahresgebühren ab 55€ fällig. Zudem sind auch die sonstigen Gebühren überdurchschnittlich hoch.

Payback

Onlineshopping

Payback ist mit etwa 40% Nutzern das am weitesten verbreitete Punkte-System in Deutschland. Für alle, die doppelt punkten möchten, gibt es die Payback Kreditkarte von American Express.

Dabei handelt es sich gleichzeitig um die einzige Kreditkarte von American Express, die dauerhaft kostenlos ist. Beim Einkauf sammelt man wie gewohnt Payback-Punkte mit der Karte und bekommt zusätzlich 1 Punkt je 2€ Umsatz mit der Karte.

Allerdings sollten hier die recht hohen Bargeldgebühren beachtet werden. Mindestens 5€ werden bei der Abhebung (sogar in Deutschland) fällig. Hier empfiehlt sich die Anschaffung einer Zweitkarte.

Amazon Punkte

amazon

Mithilfe der Amazon Kreditkarte können Nutzer bei jedem Kauf beim Versandriesen, aber auch bei allen anderen Einkäufen, Amazon Punkte sammeln.

Für jeden Euro Umsatz mit der Amazon Kreditkarte wandern automatisch 2 Amazon Punkte aufs Nutzerkonto. Auch bei allen anderen Umsätzen gibt es Punkte – allerdings nur einen halben pro Euro Umsatz.

Für Nutzer, die häufig beim Online-Versandhändler einkaufen, könnte sich das am Ende des Jahres durchaus bezahlt machen. Kleiner Haken jedoch: Ab dem 2. Jahr werden 19,99€ Jahresgebühr fällig, die jedoch mithilfe von 1000 Amazon Punkten „bezahlt“ werden kann.

Tankrabatte

Sprit, tanken, Rabatt, Tankrabatt

Bei einigen Karten im Kreditkarten Vergleich ist ein Tankrabatt mit inbegriffen. Allerdings sollte hier genau auf das Kleingedruckte geachtet werden.

Bis zu 5% Tankrabatt? Hier werden insbesondere Vielfahrer aufhorchen. Entsprechende Kreditkarten mit Tankrabatt gibt es viele – allen voran die ADAC Kreditkarten der LBB. Je nach Status der Karte (Basic, Silber, Gold) gibt es 1%, 2% oder sogar 5% Tankrabatt auf alle Umsätze.

Allerdings ist die maximale Ersparnis unabhängig der prozentualen Ersparnis (pro Euro Umsatz) auf maximal 75€ (80€) pro Jahr gedeckelt. Man sollte sich also genau überlegen, ob es sich dafür lohnt, speziell auf diese Kreditkarten zurückzugreifen.

Aber: Sogar die aktuell wohl beste Kreditkarte auf dem Markt – die Santander 1plus Visa-Card hat 1% Tankrabatt im Paket inbegriffen. Diese Karte würde sich bereits ohne den Tankrabatt für die meisten Nutzer lohnen.

Reiseversicherungen

Sicherheit, Schutz, Regenschrim

Einige Kreditkarten haben diverse Reiseversicherungen kostenlos im Paket enthalten. Entsprechende Angebote findet man insbesondere bei Kreditkarten mit Jahresgebühren.

Doch auch einige „kostenlose“ Kreditkarten wie die Advanzia MasterCard Gold haben Versicherungen im Paket inbegriffen.

Allerdings sollte man sich nicht generell auf alle Versicherungen verlassen. Häufig sind hohe Selbstbeteiligungen und eine Vielzahl von spezifischen Ausschlussklauseln im Vertrag verankert.

Auch hier gilt: Die passende Kreditkarte sollte zunächst nach ihren Kosten beurteilt werden. Erst danach solle man auf Bonusleistungen wie zum Beispiel Versicherungen ansehen.

Cashback-Programme

Kreditrahmen, Verfügungsrahmen, Geld

Geld zurück beim Einkauf? Das bietet zum Beispiel die DKB Visa-Card zusätzlich zu ihrem Punkteprogramm. Bei einer Vielzahl von Partnern gibt es direkten Rabatt bei der Zahlung.

Anders als Punkte-Systeme werden hier bei den jeweiligen Partnern der Banken Direktrabatte gewährt, die dann entweder sofort oder am Ende des Rechnungsmonats gutgeschrieben werden.

Eine Vielzahl von Kreditkarten-Anbietern haben zumindest einige solcher Kooperationen im Angebot. Allerdings sollte man trotzdem beachten, dass der Preis stimmt – denn niemand kann garantieren, dass man trotz Cashback den günstigsten Preis vorfindet.

Wegweiser, Entscheidung

Fazit – Worauf gilt es beim Kreditkarten Vergleich zu achten?

Das wichtigste zuerst: Wofür brauche ich eine Kreditkarte und wie oft brauche ich die Karte. Erst danach sollte sich ein Überblick über die verschiedenen Angebote auf dem Markt gemacht werden.

Besonders relevant sind zunächst folgende Kosten:

  • Jahresgebühren (einige Angebote sind ab dem 2. Jahr teurer!)
  • Auslandseinsatzgebühren
  • Bargeldgebühren (für In- und Ausland!)

Erst danach sollte ein Blick auf verschiedene Zusatzangebote geworfen werden. Auch hier kommt es auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers an:

  • Effektiver Jahreszins (nur für Nutzer, die Teilzahlung wünschen!)
  • kostenlose (Reise-)Versicherungen
  • Flugmeilen (nur für Vielflieger!)
  • Punkte- und Cashback-Programme (z.B. Amazon oder DKB)
  • Tankrabatte & Rabatt bei Mietwagen
  • Kosten für die Partnerkarte

Ist die grobe Vorauswahl einmal erledigt, kommen in der Regel nur noch wenige Angebote für den jeweiligen Nutzer in Frage. Eventuell kann sich für bestimmte Nutzer eine Zweitkarte lohnen.